Ehrenhauser zu Europawahl 2014

Posted on May 06, 2014

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Es muss anders werden, damit es gut wird. #europaanders – www.europaanders.at

Mach mit: Volksfront GEGEN Europa

Posted on April 19, 2014

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Als alter Pirat bin ich ja FÜR die Europäische Union.

Auch unser Bündnis – EUROPA ANDERS – macht sich für die EU stark – mit ein paar Änderungen 🙂

Aber man sollte natürlich auch die Gegner der EU zu Wort kommen lassen:

Die Qual bei der Wahl.

Posted on January 17, 2013

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Nachdem ich ja nun politisch im wahrsten Sinne des Wortes einen neuen Hafen gefunden habe (inzwischen nach Mitgliedschaft bei den GRÜNEN ein echter PIRAT) habe ich mir mal ein paar Gedanken zum Wählen gemacht.

Diesen Sonntag steht ja die 1. Volksbefragung 2013 an.

Stimmberechtigt sind österreichische Staatsbürgerinnen und österreichische Staatsbürger mit Hauptwohnsitz in Österreich, die spätestens am Tag der Volksbefragung (20. Jänner 2013) 16 Jahre alt werden sowie Auslandsösterreicherinnen und Auslandsösterreicher mit Hauptwohnsitz im Ausland, die in der Wählerevidenz einer österreichischen Gemeinde eingetragen sind.

Dank der “tollen” Fragestellung:

a) Sind Sie für die Einführung eines Berufsheeres und eines bezahlten freiwilligen Sozialjahres
oder
b) sind Sie für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht und des Zivildienstes?

In der Kombination, dass keinerlei gesicherte Information gibt wie das “Berufsheer” oder “das freiwillige Soziale Jahr” aussehen wird (nach der Befragung müssen die Politiker ja erst konkret verhandeln – kann man in der TVThek noch sechs Tage nachschauen – Der Runde Tisch mit allen Parlamentsparteien) ist es wirklich mal wieder die Qual der Wahl …

Ist man nun für Wehrpflicht/Zivildienst (mit unterbezahlten Rekruten und Zivis und einem reformbedürftigen System) oder für ein Berufsheer/freiwilliges Sozialjahr (von dem zwar Ideen existieren aber kein Modell, das bei positiver Wahl auch umgesetzt wird) ?

Punkt “(c) – Ich bin für einen ausgearbeiteten Vorschlag for Berufsheer/Sozialjahr und Wehrpflicht/Zivildienst + Reform UND darüber dann eine Volksabstimmung” gibt’s ja leider nicht …

Ein sehr interessantes Weltjournal zum Thema gab es auch gestern. Da wurde an Beispielen aus der Europäischen Union aktuelle Berufsheer bzw. Wehrdienstmodell vorgestellt.

Bei vielen Bekannten und Freunden scheint sich auch der Gedanke abzuzeichnen entweder gar nicht hinzugehen oder ungültig (weiß) zu wählen. Finde ich schade, aber ist auch verständlich – wenn beide Optionen nicht wirklich “wählbar” sind.

Man sollte dazu allerdings bedenken:

NICHT HINGEHEN

Natürlich ist die Wahlbeteiligung ein Kriterium wie ernst eine Abstimmung genommen wird. Ändert aber nichts am Ergebnis. Oder doch ?
Klar – nachdem speziell diese Volksbefragung ja schon fast zur Wahl “Rot oder Schwarz” verkommen ist haben auf einmal alle gültigen Stimmen mehr Gewicht. Jeder (a) oder (b) zählt doppelt oder mehr im Vergleich zu einer Beteiligung mit 100%. Ergo “gewinnt” die Setite die erfolgreich mehr Leute zum hingehen (und gültig wählen) motivieren kann. Sprich die braven Parteisoldaten sind entscheidend.
Auf der anderen Seite verwirkt jeder, der nicht dabei war, das Recht sich über das Ergebnis zu echauffieren.

WEISS (ungültig) wählen

Auch eine Form des ´Protestes´. Ändert aber nichts am Ergebnis. Oder doch ?

Ich habe mal spaßeshalber ein kleines Beispiel erstellt:
Eine Wahl mit 100,000 Wahlberechtigten / Einer Beteiligung von 90,80 und 70%.
Das angenommene Ergebnis ist immer 50% JA / 50% NEIN
Variiert werden die ungültigen Stimmen (von 20 bis 95%)

Wenn man das nun mit verschiedenen Anzahlen der “ungültigen” Stimmen durchspielt, kommt man sehr bald zu dem Ergebnis, dass das Wahlergebnis immer abhängiger vom einzelnen Wähler wird.
Je mehr ungültig gewählt wird, umso “wertvoller” wird eine (gültige) Stimme.

Varianten – siehe Tabelle unten.

Wertigkeit

Beispiel:
Zeile #1 – Ein Wähler vertritt 1,25 (rechnerisch) Wahlberechtigte

Zeile #5 – Ein Wähler vertritt 3 Wahlberechtigte

Zeile #9 – Ein Wähler vertritt 21(!) Wahlberechtigte

Daraus folgt – wer glaubt mittels “UNGÜLTIGER” Abgabe des Stimmzettels seinen Protest kundtun zu wollen wertet die Stimme aller (gültigen) Wähler auf.
Eigentlich ja auch nichts schlechtes wenn der Nachbar über die Zukunft unserer Kinder abstimmt – oder ?

Daher mein Appell:
Hingehen und seine Meinung – GÜLTIG – kundtun 🙂

(und wenn man nicht hingeht – nicht übers Ergebnis aufregen)